Die Suche nach dem richtigen Baupartner

Da wir ein Passivhaus bauen würden, bedeutete dies, dass Thomas noch tiefer in die Materie und die besondere Technik des Hauses einsteigen wollte.

Wir mussten die teureren Baukosten berücksichtigen, stellten dafür z. B. aber fest, dass wir nach dem Einzug wesentlich mehr Autarkie erhalten und natürlich Energiekosten sparen würden.

Wir beide schauten uns nach einem zukünftigen Baupartner um, der gemeinsam mit uns, den Bau unseres Zweifamilien-Hauses realisieren sollte. Unzählige Telefongespräche, viele Besuche von Fertighausausstellungen und mehrere persönliche Beratungsgespräche mit potentiellen Baupartnern folgte.

Nach einiger Zeit kristallisierten sich drei mögliche Baupartner heraus. Einer baute mit Wänden aus Stein, ein anderer in Holz-Ständerbauweise und einer mit Holz-Massivwänden. Alle hatten ihre Vorzüge, da wir jedoch nur ein Haus bauen wollten, mussten wir uns auch für einen Baupartner entscheiden.

Die Wahl viel auf die Hausbaufirma wir leben Haus in Schondra in der Rhön. Uns gefiel das Konzept der Firma. Herr Kleinhenz, der Geschäftsführer und Architekt, hat es sich zur Aufgabe gemacht, wohngesundes Leben zu ermöglichen. Das bedeutet z. B., dass nur natürliche bzw. gesunde Materialien für den Hausbau verwendet werden.

Wir leben Haus fertigt Massivholzhäuser mit System. Hierbei werden die uralte Tradition des Zimmererhandwerks mit modernster Fertigungstechnik kombiniert. Uns hat besonders die Verwendung umweltfreundlicher Materialien und die einzigartige Vollholzkonstruktion überzeugt, die ein gesundes Raumklima schaffen.

Unser selbst entworfener Grundrissplan wurde von wir leben Haus in einen internen Computer gestützten Werkplan übertragen, die Statik geprüft und angepasst und kleinere Änderungen im Hinblick auf die Leitungsführung vorgenommen. Herr Seubert aus Bad Kissingen hat für uns, im Auftrag von wir leben Haus, zügig und professionell die Pläne für das Bauamt erstellt.

Zu unserer großen Freude hat er sogar einen virtuellen Film von innen und außen von unserem zukünftigen Zuhause erstellt. Nun können wir schon vorab sehen, wie wir in Zukunft wohnen werden.

Da wir uns an den Bebauungsplan gehalten haben, gab es mit dem Bauamt der Stadt Nidderau und dem Kreisbauamt in Gelnhausen keine Probleme und somit konnte die Bodenplatte angefertigt werden.

Zwischendurch gab es Bemusterungs-/Abstimmungstermine und Telefongespräche. Der interne Werkplan wurde von wir leben Haus weiter mit allen relevanten Daten versehen, damit die Massivholzwände mit den entsprechenden Fräsungen für die spätere Leitungsführung im Werk vorproduziert werden können.